OB vernachlessigt Datenschutz
Dortmunder OB Ullrich Sierau (SPD), reichte an alle Ratsfraktionen vollständige Namenslisten mit Adressen von insgesamt 11.712 Bürgern.
Die Listen sind bei den Unterschriftensammelaktionen für die Erhaltung von Eving und Huckarde entstanden.
Das brisante daran ist, dass so auch die rechtsextremen Parteien an die entsprechenden Daten kommen. Auch der Vertrauensvermerk mit dem in der Regel die Daten versehen werden, fehlte diesmal. Wenn man bedenkt, wie aktiv die rechte Szene in Dortmund ist (Demo, Döner-Morde, „Schmuddel“), wird schnell klar, warum der FBI-Ratsherr Detlef Münch, den NRW-Datenschutzbeauftragten (Lepper) eingeschaltet hat.

